Meine Themen
Wohnen ist ein Menschenrecht
Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den größten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Immer mehr Menschen spüren den wachsenden Druck auf dem Wohnungsmarkt. Besonders junge Menschen finden kaum noch geeignete Wohnungen und müssen Mieten zahlen, die weit über ihrem Budget liegen. Wenn Wohnen unbezahlbar wird, geht ein Stück gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe verloren. Für mich ist klar: Wohnen ist ein Grundbedürfnis – und der Staat muss dafür sorgen, dass alle es sich leisten können.
Als langjährige Wohnungspolitikerin in Schleswig-Holstein und Mitglied im Bau- und Wohnungsausschuss des Bundestags arbeite ich daran, den Anstieg der Mieten zu stoppen und guten, bezahlbaren sowie klimafreundlichen Wohnraum zu ermöglichen. Dafür braucht es klare politische Prioritäten.
Ein zentraler Ansatz ist die stärkere Förderung von genossenschaftlichem und gemeinnützigem Wohnen. Diese Modelle schaffen dauerhaft faire Mieten und schützen vor Verdrängung. Außerdem setze ich auf einen entschlossenen Umbauturbo, statt des bisherigen, unzureichenden Bauturbos von Schwarz-Rot.
2024 standen in deutschen Großstädten bis zu 11 Prozent der Büroräume leer – Flächen, auf denen bis zu vier Millionen Wohnungen entstehen könnten. Diese Potenziale müssen zügig und nachhaltig für neuen, bezahlbaren Wohnraum genutzt werden. Gleichzeitig fordere ich eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verbindlichen Mietendeckel, um dem ständigen Anstieg der Mieten endlich ein Ende zu setzen und Menschen spürbar zu entlasten.