Mein erster Termin im Wahlkreis
Mein erster offizieller Termin als Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis führte mich auf die Hallig Langeneß – und hätte kaum schöner, spannender und eindrücklicher sein können. Eingeladen wurde ich von einer engagierten jungen FÖJlerin, deren Initiative mich sehr gefreut hat. Spannend war auch, dass mein Besuch von einem Redakteur des Spiegel begleitet wurde. Den Artikel findet ihr hier: Grüne: Mayra Vriesema übernimmt Bundestagsmandat von Robert Habeck und setzt auf linken Kurs
Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: Viel Glück war nötig, denn aufgrund von Ebbe war die Halligfähre in den Tagen zuvor teilweise ausgefallen. Umso größer war die Freude, als alles reibungslos klappte und ich Langeneß erreichen konnte.
Am Hafen wurde ich dann mit dem Fahrrad abgeholt und gemeinsam ging es vorbei an Kühen und Schafen quer über die Hallig bis zum Seminarhaus der Schutzstation Langeneß. Nach einem sehr herzlichen Ankommen wurde mir das Gebäude gezeigt. Besonders beeindruckt hat mich das kleine Labor, in dem Meereslebewesen untersucht werden, die morgens gefangen und abends wieder freigelassen werden. Diese Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Erfassung und Erforschung der Nordsee und ihrer Artenvielfalt.
Im Anschluss setzte ich mich mit den engagierten FÖJler*innen zusammen. In einer offenen und lebendigen Runde durfte ich viele spannende Fragen beantworten und zugleich wichtige Impulse mitnehmen. Themen waren unter anderem die verhältnismäßig geringe Finanzierung des Freiwilligen Ökologischen Jahres, die aktuelle Wehrdienstdebatte sowie die aus Sicht der jungen Menschen zu geringe Priorisierung von Klima- und Umweltschutz durch die Bundesregierung.
Ich danke den FÖJler*innen auf Langeneß herzlich für den warmen Empfang, den offenen Austausch und den wichtigen Input, den ich in meiner zukünftigen politischen Arbeit berücksichtigen werde. Dieser Besuch hat mir einmal mehr gezeigt, wie wertvoll das Engagement junger Menschen für Umwelt- und Naturschutz ist – und dass dieses Engagement deutlich besser gefördert werden muss.